Willkommen

  • Hochbegabtenberatung

    Dipl.-Psych. Christiane Herre

(Hoch-) Begabung
erkennen – fördern

Über- und Unterforderung führen zu Unzufriedenheit und letzendlich zu einem weniger glücklichen Leben.

Durch professionelles Testen lässt sich eine individuelle Begabung erkennen und fördern.

Welche Bedeutung hat Begabungsdiagnostik?

Begabungsdiagnostik ist eine sinnvolle Hilfestellung bei Schul- Studiums-und Berufs- laufbahnentscheidungen. Sie kann durch gezielte psychologische Tests schulische und berufliche Negativentwicklungen frühzeitig aufdecken und Stärken und Schwächen der einzelnen Person aufzeigen. Dadurch ist eine gezielte Förderung bzw. eine richtige Schul-/Berufswahl möglich.

Begabungsdiagnostik richtet sich also an Eltern, die die Stärken ihrer Kinder gezielt fördern wollen oder aber Aufschluss über eine mögliche Hochbegabung ihres Kindes suchen.

Sie sind bei mir richtig, wenn Sie z.B.

  • Ihr Kind auf Begabung/Hochbegabung testen lassen möchten
  • Beratung für Ihr hochbegabtes Kind suchen
  • Sie ein Gutachten über die Hochbegabung Ihres Kindes brauchen
  • Fragen zum Einschulungszeitpunkt haben
  • unsicher bei der Schulwahl der weiterführenden Schule sind

Die Tests, die bei mir durchgeführt werden können, dürfen nur von Psychologen/innen durchgeführt und ausgewertet werden.
Gerade im Bereich der Hochbegabung gibt es unterschiedliche Testmöglichkeiten, die aber nicht
alle die gleiche Aussagekraft haben. Es ist daher wichtig, mit dem richtigen Test zu arbeiten.

Der Test kann bei Kindern ab etwa 3 Jahren durchgeführt werden.

Ich erstelle psychologische Gutachten, die z.B. zur Anmeldung bei Hochbegabtenförderkursen oder zum Übersprungen einer Klassensstufe vorgelegt werden können.

Testen

anerkannter Test auf Hochbegabung

BEGABUNG

BEGABUNG

2% aller Kinder gelten als weit überdurchschnittlich intellektuell befähigt . Man spricht hier von hochbegabten Kindern. Dies entspricht, bei einer Normalverteilung der Intelligenz, einem Intelligenzquotienten von 130 oder mehr.
Hochbegabte Kinder sind in ihren Fähigkeiten und Interessen dem Durchschnitt gleichaltriger Kinder meist weit voraus. Das ist z.B. auf der sprachlichen, mathematischen Ebene, im sozialen  Bereich usw. möglich. Erzielt ein Kind in allen Bereichen überdurchschnittliche Werte, spricht man von intellektuell hochbegabt.
Sportliche oder künstlerische Hochbegabungen werden in unserer Gesellschaft durchaus anerkannt und auch gefördert. Intellektuelle Hochbegabung bleibt dagegen meist unerkannt oder wird nicht als förderungswürdig angesehen. Man geht davon aus, dass intellektuell Hochbegabte ohnehin alles können und es somit schon leichter haben. Das ist aber ein Mythos. Hochbegabte Kinder können in der Schule und auf sozialer Ebene Probleme entwickeln, wenn ihre intellektuellen Bedürfnisse auf Dauer nicht akzeptiert oder gar nicht wahrgenommen werden und sie daher ihre Fähigkeiten nicht entfalten können.

Merkmale eines hochbegabten Kindes

Es gibt viele Hinweise, die eine mögliche Hochbegabung erkennen lassen. Nicht bei jedem Kind treffen alle Merkmale zu.

Folgende Auffälligkeiten sind möglich:

  • Frühes, starkes Interesse an seiner Umwelt
  • Frühes Sprechen, großer Wortschatz
  • Schnelles Erfassen komplexer Zusammenhänge
  • Gutes logisches Denken
  • Sehr gute Auffassungsgabe
  • Hoher Gerechtigkeitssinn
  • Geringes Schlafbedürfnis
  • Interesse an nicht altersgerechten Themen (Politik, Religion)
  • Lesen, Rechnen, Schreiben im Kindergartenalter
  • Schwierigkeiten beim Umgang mit Gleichaltrigen

Eltern fällt es mitunter schwer, eine Hochbegabung bei ihrem Kind zu erkennen und zu akzeptieren, nicht zuletzt weil sie zu wenig darüber wissen und aus Angst vor sozialem Druck und möglichen Komplikationen.

Probleme eines hochbegabten Kindes

Die Tatsache, dass sich besonders begabte Kinder in manchem von Gleichaltrigen unterscheiden führt nicht zwingend zu Schwierigkeiten. Meistens geben aber auftretende Schwierigkeiten einen ersten Anlass, ein Kind auf Hochbegabung zu testen.

Wie fällt ein begabtes Kind im Kindergarten auf?

  • Es interessiert sich für Dinge, die nicht seinem Alter entsprechen und spielt lieber mit älteren Kindern.
  • Es findet viele Spiele doof und stört, um wahrgenommen zu werden.
  • Es kann sich nur schwer in die Gruppe einbringen und wird zum Außenseiter.
  • Es langweilt sich.
  • Es interessiert sich für Zahlen und Buchstaben.

Wie fällt ein begabtes Kind in der Schule auf?

  • Es verweigert Hausaufgaben und Leistung, wenn es zu einfach ist.
  • Es fühlt sich ständig unterfordert und zeigt Desinteresse.
  • Es träumt während des Unterrichts.
  • Es sucht bei leichten Aufgaben die Schwierigkeit, wodurch man meint, es könne die Aufgabe nicht lösen

.

  • Es hat neuen Lernstoff meist sofort verstanden und verabscheut Wiederholungen.
  • Es versagt augenscheinlich bei Routineaufgaben, schwierige Aufgaben löst es fehlerfrei, gerade bei Klassenarbeiten.
  • Es gilt als Streber und Besserwisser und ist daher bei seinen Mitschülern unbeliebt.
  • Es spielt den Klassenclown, um Aufmerksamkeit zu erhalten.
  • Es fühlt sich unverstanden und nicht akzeptiert.
  • Es spielt in den Pausen ungern mit Gleichaltrigen, wodurch es manchmal ausgegrenzt oder gemobbt wird.
  • Es zieht sich in sich zurück und arbeitet wenig mit im Unterricht.
  • Es ist häufig krank oder simuliert Krankheiten, es leidet unter psychosomatischen Störungen, z.B. Bauch- oder Kopfschmerzen.
  • Es ist besonders kritisch gegenüber sich und den anderen, auch gegenüber LehrerInnen.
  • Es erkennt irgendwann seine Begabung als die Ursache mancher Probleme und beginnt sich zu verleugnen und Leistungen absichtlich zurückzufahren.

Alle genannten Schwierigkeiten müssen nicht zwingend  bei hochbegabten Kindern auftreten. Ebenso ist aber auch nicht jeder Träumer, Klassenclown oder Einzelgänger hochbegabt, sowie nicht jede Unlust bei den Hausaufgaben oder jede Schwierigkeit bei leichten Aufgaben gleich auf Hochbegabung schließen lässt.

Letzten Endes kann nur ein qualifizierter Test eine genaue Aussage bringen.

WARUM TESTEN?

(Hoch-)Begabung bzw. schulische Unterforderung sollte möglichst früh erkannt werden, um rechtzeitig über Einschulungszeitpunkt, Überspringen einer Klassenstufe oder andere Fördermaßnahmen entscheiden zu können. Eltern können zudem die Verhaltensweisen und Besonderheiten/Probleme ihres Kindes besser verstehen, wenn sie über dessen Begabung Bescheid wissen. Psychosomatischen Beschwerden oder anderen Auffälligkeiten (Außenseiter, Langeweile, Leistungsverweigerung usw.) kann rechtzeitig entgegengesteuert werden. Ein Test ermöglicht zudem, mögliche asynchrone Entwicklungsverläufe zwischen einzelnen Bereichen (sozial, emotional, motorisch, intellektuell) aufzudecken.

Langfristige Unterforderung führt dazu, dass die besonderen Fähigkeiten eines (hoch-)begabten Kindes verkümmern. Die Lernmotivation kann bei dauerhafter Langeweile nicht aufrechterhalten werden, unterforderte Kinder lernen nicht , zu lernen, was später bei größeren Anforderungen zu schlechten Leistungen führt. Je nach Persönlichkeit des Kindes ziehen sich unterforderte Kinder auf Dauer zurück oder gehen in den Angriff über (Stören im Unterricht, Klassenclown). Die schulischen Leistungen liegen dann oft unter den intellektuellen Fähigkeiten des Kindes, was schlimmstenfalls zum völligen Schulversagen führen kann.

Wie wird der Test durchgeführt?

Vorab erhalten die Eltern einen Fragebogen, in dem sie einige Fragen u.a. zur Entwicklung ihres Kindes beantworten können.

Bei der Testdurchführung, die morgens stattfindet, wird zunächst in einer kurzen Vorbesprechung der Ablauf des Tests erklärt und ein positiver Kontakt zum Kind hergestellt, bevor dann der Intelligenztest mit dem Kind durchgeführt wird. Der Test dauert je nach Alter des Kindes 45-90 Minuten und misst unterschiedliche Begabungsbereiche (logisches Denken, Sprachverständnis, akustische Fähigkeit, visuell-manuelle Fähigkeit, mathematisches Verständnis u.a.).

Nach der Auswertung  werden  die Ergebnisse, das Begabungsprofil und mögliche weitere Vorgehensweisen mit den Eltern besprochen. Die Eltern erhalten ein schriftliches Gutachten mit Begabungsprofil.

Testdurchführung, Auswertung und Besprechung können an einem Termin durchgeführt werden (Gesamtdauer etwa 2 Stunden). Alternativ kann die Besprechung der Ergebnisse auch an einem zweiten Termin stattfinden ( Dauer etwa 30 Minuten)

Es ist wichtig, dass das Kind am Tag der Testdurchführung gesund und ausgeschlafen ist.

Das Kind sollte möglichst gerne und ohne Angst zum Test kommen. Aus Erfahrung ist es am besten, dem Kind zu erklären, dass es zu einer Frau gehe, die herausfinden möchte, was das Kind alles weiß und kann. Sie habe viele spannende Fragen, Spiele und Rätsel und es wäre toll, wenn es einfach gut mitmacht und alles sagt, was es weiß und zeigt, was es kann.
Dann wisse man danach vielleicht, warum es ihm in der Schule langweilig ist oder aber welche Spiele oder Kurse dem Kind besonders Spaß machen würden o.ä..

Kosten

Kosten:

312,64 Euro (abgerechnet nach der Gebührenordnung für Psychologen, enthalten sind Testdurchführung, Auswertung, Besprechung und Beratung, schriftliches Gutachten)

Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit leider nicht übernommen. Private Versicherungen übernehmen die Kosten in vielen Fällen.

psychologische Beratung ohne Test:

35 Euro je angefangene halbe Stunde

Bitte sagen Sie Termine, die Sie nicht einhalten können, rechtzeitig ab.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für nicht abgesagte Termine die Hälfte des Rechnungsbetrages in Rechnung stellen muss.

Nicht alle Tests auf Hochbegabung sind gleich gut! Achten sie daher auf:

Geeigneter Begabungstest

Tests auf Hochbegabung müssen ein breitbandiges Begabungsprofil abdecken und adaptiv sein, d.h. die Schwierigkeit passt sich dem Leistungsvermögen an.

Qualifiziertes Testpersonal

Tests auf Hochbegabung bedürfen einer professionellen Durchführung. Der/die Testleiter/in muss für die Testung ausgebildet sein.

TESTEN

SCHULWAHL

SCHULWAHL

Schulnoten sagen vergleichsweise wenig über die Begabung eines Kindes aus. Wer sich bei der Schulwahl allein auf das Zeugnis verlässt, kann dadurch sein Kind entweder über- oder auch unterfordern. Beides ist für eine optimale Schullaufbahn ungünstig.

Ziel der Schulwahl muss es daher sein, die für das Kind optimalen Lernbedingungen herauszufinden, unter denen es seine Fähigkeiten optimal entwickeln kann.

Ein Test und die darauf aufbauende Beratung geben Ihnen einen guten Überblick über die tatsächlichen Fähigkeiten Ihres Kindes. Sie erhalten damit die optimalen Entscheidungshilfen für eine gelungene Schullaufbahn.

HOCHBEGABUNG UND ADHS

Leider erhalten inzwischen viele Kinder, die sich angeblich nicht ausreichend konzentrieren können, die Diagnose eines Aufmersamkeitsdefizitsyndroms mit oder ohne Hyperaktivität (ADS/ADHS).

Hierbei ist aber zu beachten, dass viele Anzeichen/Symptome für ADS/ADHS mit den Anzeichen für hohe intellektuelle Begabung/Hochbegabung übereinstimmen.

Hierzu gehören u.a.:

– mangelnde Konzentration/Unaufmerksamkeit (aufgrund von Langeweile)
– Impulsivität (aufgrund von Unterforderung)
– Zurückhaltung gegenüber anderen Kinder (Kind fühlt sich andersartig)
– viele Flüchtigkeitsfehler bei Schularbeiten, Verweigerung (aufgrund der Unterforderung)
– Kind platzt mit Antwort heraus, bevor Frage zu Ende gestellt ist (großes Wissen)
– Kind wirkt oft abgelenkt, zerstreut, abwesend

Es ist daher sinnvoll, ein Kind, das eigentlich über gute Fähigkeiten verfügt, mit oben genannten Anzeichen zunächst hinsichtlich seiner intellektuellen Begabung zu testen, bevor es auf AD(H)S untersucht wird und womöglich Medikamente verschrieben bekommt.

Es ist hierbei wichtig, dass ein passender IQ-Test verwendet wird (oftmals wird im Zusammenhang mit einem AD(H)S Test ein nicht unbedingt passender IQ-Test durchgeführt, der unter Umständen zu falschen Ergebnissen führt).

HOCHBEGABUNG UND ADHS

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